• s-wittmann

Was ist Erfolg?



Willst du erfolgreich sein, oder glücklich? Ist beides zusammen möglich?

Braucht man das Eine um das Andere zu bekommen?

Was ist eigentlich Erfolg? Ist man glücklich wenn man erfolgreich ist?

Oder ist man erfolgreich wenn man glücklich ist?

Das Lexikon sagt Erfolg ist ein positives Ergebnis einer Bemühung.

Erfolg in den „Augen der Welt“ ist meist bezogen auf materielle Dinge, auf Ansehen innerhalb der Gesellschaft. Auf Status, Besitz, Reichtum, Anerkennung usw. Das ist meist Erfolg in den Augen der Gesellschaft. Ist es das? Ist das wirklich erstrebenswert?

Oder ist das die berühmte Karotte der der Esel hinterher rennt?

Das größte Bedürfnis das jeder hat und das hinter jeder Bemühung steckt, ist glücklich sein.

Für mich bedeutet es erfolgreich zu sein, wenn ich glücklich bin.

Ist es nicht der größte Erfolg glücklich zu sein?

Was bedeutet es glücklich zu sein?

Glücklich sein heißt für mich:

Freude am Leben zu haben. Zufrieden mit sich zu sein. Sich vollständig zu fühlen.

Bei vielen Menschen spielt Geld eine große Rolle im Zusammenhang mit Erfolg.

Im Englischen gibt es das Sprichwort: „money is the root of all evil“.

Geld ist die Wurzel allen Übels. Aber nicht das Geld allein ist die Wurzel allen Übels.

Geld allein ist an sich nichts Schlechtes. Es ist bedrucktes Papier und Zahlen im Computer, mehr nicht. Geld ist an sich keine schlechte Erfindung. Eine gute Lösung um unkompliziert verschiedene Bedürfnisse erfüllen zu können. Es wird nur falsch benutzt.

Der Grund warum das Geld falsch benutzt wird ist der zweite Teil der Wurzel allen Übels.

Es ist der Geiz und die Gier des Menschen. Status, Besitz, Reichtum und Anerkennung sind nie genug. Geiz und Gier sind Eigenschaften die uns antrainiert und vorgelebt werden.

Ein Experiment hat gezeigt, dass Menschen die selber nichts, oder nicht viel haben, eher mit anderen teilen als solche die viel haben.

Vielen Menschen ist Geld wichtiger als ihre Gesundheit, Frieden oder Freiheit und sie tun alles um so viel wie möglich davon zu bekommen.

Sie arbeiten Tag und Nacht und kompensieren das mit ein zwei Mal im Jahr in den Urlaub fahren. Sie hoffen eines Tages ihre Rente genießen zu können.

Heinrich Böll, ein deutsche Schriftsteller schrieb folgende Kurzgeschichte.

Sie handelt von einem urlaubenden Manager und einem Fischer:


Der Urlauber fragt einen Fischer, der in seinem Fischerbot döst, warum er an einem tollen Tag nicht draußen auf der See sei und Fische fange. Der Fischer erklärte ihm, dass er heute schon draußen gewesen war und sein Fang ihm für die nächsten Tage reiche.


Der Manager hielt ihm vor, dass er doch noch weitere Male hinausfahren und mehr Fische fangen könne. „Wozu sollte ich das tun?“, entgegnete der Fischer. Der Manager kam ins Fantasieren und schwärmte ihm vor, dass er sich in spätestens einem Jahr einen Motor kaufen könnte, dann ein zweites Boot, irgendwann einen kleinen Kutter und irgendwann eine ganze Flotte. Der Fischer fragte: Und dann?“ „Dann“, antwortete der Manager voller Begeisterung „könnten Sie entspannt und sorgenfrei hier im Hafen sitzen und sich in der Sonne ausruhen.“ „Aber das tue ich doch schon jetzt“, antwortete der Fischer. Der Manager ging nachdenklich und sogar ein klein wenig neidisch weiter.

Wer willst du sein? Der Manager oder der Fischer? Oder vielleicht eine Mischung aus beiden?

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